Donnerstag, 24. März 2011
 
Die Bildungs-Revolution, die keinen kümmert
In Baden-Württemberg planen SPD und Grüne eine bildungspolitische Revolution – was im Wahlkampf kaum bemerkt wird.
WELT Online 24.03.2011
Thomas Vitzthum

"Wir müssen Schule neu denken.“ Das klingt nach Polit-Sprech. Der Satz findet sich im Wahlprogramm der Baden-Württemberger Grünen. Er ist ein Euphemismus. Eigentlich sollte er lauten: „Wir werden Schule neu machen.“ Kommt die Partei nach dem Wahlsonntag möglicherweise mit der SPD an die Macht, dürfte sich die Schullandschaft im Land grundlegend ändern. Nach dem Ende der 60-jährigen CDU-Herrschaft wäre das die nächste Revolution. Das dreigliedrige System mit Hauptschule, Realschule und Gymnasium soll aufgelöst werden.

Lesen Sie die vollständige Nachricht hier.

Einmal mehr werden still und heimlich entscheidende Weichenstellungen für die Zukunft unserer Kinder vorbereitet. Doch:

Anders als im Wahlkampf in Rheinland-Pfalz scheinen sich die Menschen in Baden-Württemberg um die Bildungsideen der Parteien nicht sonderlich gekümmert zu haben. Dabei berühren die Pläne der Parteien das Leben der Bürger weit unmittelbarer, als es etwa das Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 tut. Aha-Erlebnisse sind programmiert.

INITIIS OBSTA!

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Dienstag, 4. März 2008
 
Britische Presse hat Mitleid mit deutschen Eltern
Viele Eltern, die ihre Kinder nicht zu Hause unterrichten dürfen, verlassen Deutschland. Oft gehen sie nach England, wo Homeschooling kein Problem ist. Die britische Presse zeigt Mitgefühl mit den Bildungsflüchtlingen und lässt sie ihre Leidensgeschichte erzählen. Der Hinweis auf die Nazi-Zeit darf dabei nicht fehlen.
WELT Online 03.03.2008
Birgitta vom Lehn

Deutschland ist das einzige Land in Europa, das den Schulbesuch kategorisch vorschreibt. Der Bundesgerichtshof hatte dies am 16. November 2007 auch noch einmal in seinem Urteil bekräftigt, indem er Eltern, die ihre Kinder zu Hause erziehen und unterrichten wollten, „Missbrauch“ vorwarf. Seitdem kehren immer mehr Homeschool-Familien, also Eltern, die ihre Kinder zu Hause mithilfe von Privatlehrern oder virtuellen Lernmitteln unterrichten wollen, dem Land den Rücken. Bevorzugtes Ziel ist – schon der Sprache wegen – England.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag hier.

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Montag, 11. Februar 2008
 
Väterkongress des VafK Karlsruhe
Karlsruhe-Durlach, 03. und 04.05.3008

Hat die Väterpolitik gerade erst begonnen, oder ist nach zwei "Vätermonaten" schon wieder alles vorbei? Während die Familienpolitik seit einigen Jahren im Fokus des öffentlichen Interesses steht, bleibt die Rolle der Väter weiterhin unscharf – ganz so, als gingen Väter Themen wie Kinderschutz, Geburtenrückgang und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie gar nichts an.

Um diese Denkblockade aufzulösen und an der Entwicklung eines zeitgemäßen Vaterbildes mitzuwirken, lädt der Väteraufbruch für Kinder e.V. alle interessierten Personen und gesellschaftspolitisch aktive Gruppen ein, an seinem ersten bundesweiten Väterkongress, am 3. und 4. Mai 2008 im Tagungszentrum "Sportschule Schöneck" auf dem Turmberg in Karlsruhe-Durlach teilzunehmen. Dieser Kongress wird in Zusammenarbeit mit Landesverband Baden-Württemberg und dem Väteraufbruch für Kinder Karlsruhe e.V. veranstaltet.

Lesen Sie die vollständige Ankündigung hier.
Zum Bericht der FAZ über den Kongress gelangen Sie hier.

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Sonntag, 16. September 2007
 
14% mehr deutsche Studierende im Ausland
Statistisches Bundesamt 12. 09. 2007

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren im Jahr 2005 etwa 75 800 deutsche Studierende an ausländischen Hochschulen eingeschrieben, 14% oder 9 300 Studierende mehr als im Vorjahr. Dies ist unter anderem auf einen starken Anstieg der Zahl der deutschen Studierenden in den Niederlanden und Österreich zurückzuführen.

Die Bereitschaft der deutschen Studierenden zu Studienaufhalten im Ausland ist in den letzten zehn Jahren kontinuierlich gestiegen. Während 1995 auf 1 000 deutsche Studierende an inländischen Hochschulen noch 24 deutsche Studierende an Hochschulen im Ausland kamen, waren es 2005 bereits 44.

Vollständige Nachricht siehe hier.

Liegt es vielleicht daran, dass man sich in Biologie tatsächlich mit biologischen Fakten beschäftigen möchte, um nur ein Beispiel zu nennen?

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Donnerstag, 5. Juli 2007
 
Wolff will Schöpfungslehre im Biologieunterricht
Frankfurter Allgemeine Zeitung 28. 06. 2007
Ralf Euler

Die hessische Kultusministerin Karin Wolff sieht in einer Debatte über die Schöpfungslehre der Bibel die Chance für "eine neue Gemeinsamkeit von Naturwissenschaft und Religion". In einem Gespräch mit dieser Zeitung wies die CDU-Politikerin gleichzeitig die Kritik zurück, sie leiste mit ihrer Auffassung der Ideologie der Kreationisten Vorschub. Sie plädiere vielmehr für einen "modernen Biologieunterricht", in dem auch die Grenzen naturwissenschaftlich gesicherter Erkenntnis sowie theologische und philosophische Fragen nach dem Sinn des Seins und der Existenz von Welt und Menschen eine Rolle spielen sollten. Dies mache junge Menschen gerade sensibel und wachsam gegenüber den unwissenschaftlichen und völlig inakzeptablen Vorstellungen der Kreationisten. Sie plädiere daher für fächerübergreifende und verbindende Fragestellungen bei den Themen der Herkunft des Menschen und der Bestimmung des Lebens, sagte die Ministerin, "nicht nur, aber auch im Biologieunterricht". Dabei gehe es auch keineswegs darum, wissenschaftliche Erkenntnisse und Glaubensfragen gegeneinander auszuspielen.

Vollständige Nachricht siehe hier.
Reaktionen hierauf siehe hier.

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