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Montag, 4. Mai 2009
Der entsorgte Vater
thopo, 22:30h
Das Kind als Waffe im Geschlechterkrieg
Ein Film von Douglas Wolfsperger

Mit DER ENTSORGTE VATER widmet sich Douglas Wolfsperger einem gesellschaftlichen Phänomen, das in der öffentlichen Wahrnehmung kaum vorkommt: Männer, die nach einer Trennung von ihren Frauen nicht nur als Partner, sondern auch als Vater „entsorgt“ wurden und die nun vergeblich um eine Beziehung zu ihren Kindern kämpfen. Fünf Männer schildern in berührenden Interviews ihr Leid und ihre Bemühungen. Eine Frau berichtet von der anderen Seite.
ARTE zeigt diesen Film am 10.11.2010 um 21:50 Uhr in einer 52 Minuten langen Fassung. Der komplette Film (86 Minuten) wird im kommenden Jahr in der ARD ausgestrahlt..
Weitere Informationen finden Sie hier.
Hier können Sie den Trailer sehen.
Eine Filmkritik können Sie hier lesen.
Ein Film von Douglas Wolfsperger

Mit DER ENTSORGTE VATER widmet sich Douglas Wolfsperger einem gesellschaftlichen Phänomen, das in der öffentlichen Wahrnehmung kaum vorkommt: Männer, die nach einer Trennung von ihren Frauen nicht nur als Partner, sondern auch als Vater „entsorgt“ wurden und die nun vergeblich um eine Beziehung zu ihren Kindern kämpfen. Fünf Männer schildern in berührenden Interviews ihr Leid und ihre Bemühungen. Eine Frau berichtet von der anderen Seite.
ARTE zeigt diesen Film am 10.11.2010 um 21:50 Uhr in einer 52 Minuten langen Fassung. Der komplette Film (86 Minuten) wird im kommenden Jahr in der ARD ausgestrahlt..
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Wenn Kinder woanders aufwachsen
thopo, 22:01h
Westfalen-Blatt 04.04.2009
Christian Althoff
Jugendämter und Familiengerichte haben im Jahr 2007 bundesweit 27 757 Kinder und Jugendliche aus ihren Familien geholt.
Im bundesweiten Durchschnitt wird jedes 501. Kind aus seiner Familie genommen. Bei der Häufigkeit der Inobhutnahmen gibt es bundesweit erhebliche Schwankungen: Während in Hamburg jedes 224. Kind außerhalb seiner Familie aufwächst, ist es in Bayern nur jedes 1078. Nordrhein-Westfalen liegt über dem Schnitt, hier wird jedes 387. Kind aus der Familie geholt.
...
Nach Erfahrung der Anwältin (gemeint ist die Fachanwältin Juliane Hiersemann) sind einige Jugendämter nicht bereit, einmal getroffene Entscheidungen zu revidieren: »Ist ein Kind erst einmal aus der Familie genommen, ist es verdammt schwer für die Eltern, es wiederzubekommen.«
Lesen Sie die vollständige Nachricht hier.
Christian Althoff
Jugendämter und Familiengerichte haben im Jahr 2007 bundesweit 27 757 Kinder und Jugendliche aus ihren Familien geholt.
Im bundesweiten Durchschnitt wird jedes 501. Kind aus seiner Familie genommen. Bei der Häufigkeit der Inobhutnahmen gibt es bundesweit erhebliche Schwankungen: Während in Hamburg jedes 224. Kind außerhalb seiner Familie aufwächst, ist es in Bayern nur jedes 1078. Nordrhein-Westfalen liegt über dem Schnitt, hier wird jedes 387. Kind aus der Familie geholt.
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Nach Erfahrung der Anwältin (gemeint ist die Fachanwältin Juliane Hiersemann) sind einige Jugendämter nicht bereit, einmal getroffene Entscheidungen zu revidieren: »Ist ein Kind erst einmal aus der Familie genommen, ist es verdammt schwer für die Eltern, es wiederzubekommen.«
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Senatus legibus solutus - Kollegialrichter können straflos Recht beugen
thopo, 13:37h
Über ein degeneriertes "natürliches Recht", richterliche Willkür, Geheimjustiz, Gleichheit vor dem Gesetz und historische Parallelen
Zeitschrift für Internationale Strafrechtsdogmatik 4/2009
Christoph Mandla
Dr. Christoph Mandla ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Wäre Jesus Christus in Deutschland geboren worden und hätte eine deutsche Maria ihn dann zur Adoption freigegeben, hätte wohl nur der Allmächtige selbst keine etwa 50 (in Worten: fünfzig!) Gerichtsentscheidungen aus sechs Instanzen und neun Jahre benötigt, um für seinen eingeborenen Sohn das Sorgerecht zu erhalten.
Fachlich fundiert und trotzdem unterhaltsam, ist der Aufsatz dennoch eine schonungslose Abrechnung mit dem "Rechtsbeugungsprivileg" der deutschen Justiz.
Lesen Sie den vollständigen Beitrag hier.
Zeitschrift für Internationale Strafrechtsdogmatik 4/2009
Christoph Mandla
Dr. Christoph Mandla ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Wäre Jesus Christus in Deutschland geboren worden und hätte eine deutsche Maria ihn dann zur Adoption freigegeben, hätte wohl nur der Allmächtige selbst keine etwa 50 (in Worten: fünfzig!) Gerichtsentscheidungen aus sechs Instanzen und neun Jahre benötigt, um für seinen eingeborenen Sohn das Sorgerecht zu erhalten.
Fachlich fundiert und trotzdem unterhaltsam, ist der Aufsatz dennoch eine schonungslose Abrechnung mit dem "Rechtsbeugungsprivileg" der deutschen Justiz.
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Freitag, 1. Mai 2009
Lebensraum Schule - Wir wollen neue Wege gehen!
thopo, 14:51h
Auf der Seite des Rechtsanwalts Dr. Peter Koeppel findet sich folgende interessante Presseerklärung:
Am Samstag, dem 25. April, dem internationalen Welttag der Eltern-Kind-Entfremdung luden das Blindeninstitut Würzburg und der eingetragene Verein PAS-Eltern zu einer Podiumsdiskussion ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das leidvolle Entfremdungssyndrom PAS und es wurde diskutiert wie der Lebensraum Schule Trennungskindern helfen kann, um sie in dieser sehr belastenden Situation künftig besser zu schützen.
Lesen Sie die vollständige Presseerklärung hier.
Am Samstag, dem 25. April, dem internationalen Welttag der Eltern-Kind-Entfremdung luden das Blindeninstitut Würzburg und der eingetragene Verein PAS-Eltern zu einer Podiumsdiskussion ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das leidvolle Entfremdungssyndrom PAS und es wurde diskutiert wie der Lebensraum Schule Trennungskindern helfen kann, um sie in dieser sehr belastenden Situation künftig besser zu schützen.
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Donnerstag, 30. April 2009
Schadenersatz für Oma und Opa
thopo, 13:40h
Jahrelang kämpften sie darum, ihren Enkelsohn sehen zu dürfen. Weil die Verfahren an den Gerichten in Güstrow und Rostock zu lange dauerten, wurde den Eheleuten Adam nun Schadensersatz vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zugesprochen. Zum ersten Mal haben damit Großeltern in einem Streit um das Umgangsrecht Entschädigungen bekommen.
Norddeutsche Neueste Nachrichten 29.04.2009
Christine Weber
Sie klagte sich von Güstrow bis nach Straßburg. Seit zehn Jahren kämpft Hiltrud Adam von der Rostocker Initiative "Väteraufbruch für Kinder" gemeinsam mit ihrem Mann und ihrem Sohn darum, ihren Enkelsohn regelmäßig sehen zu dürfen. Weil die Verfahren am Güstrower Amtsgericht und am Oberlandesgericht Rostock unangemessen lange dauerten, bekam die Familie Adam jetzt am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte Schadenersatz zugesprochen: Die Bundesrepublik Deutschland muss den drei Klägern 7500 Euro zahlen.
Lesen Sie die vollständige Nachricht hier.
Norddeutsche Neueste Nachrichten 29.04.2009
Christine Weber
Sie klagte sich von Güstrow bis nach Straßburg. Seit zehn Jahren kämpft Hiltrud Adam von der Rostocker Initiative "Väteraufbruch für Kinder" gemeinsam mit ihrem Mann und ihrem Sohn darum, ihren Enkelsohn regelmäßig sehen zu dürfen. Weil die Verfahren am Güstrower Amtsgericht und am Oberlandesgericht Rostock unangemessen lange dauerten, bekam die Familie Adam jetzt am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte Schadenersatz zugesprochen: Die Bundesrepublik Deutschland muss den drei Klägern 7500 Euro zahlen.
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Mehr Frauen in die Aufsichtsräte
thopo, 10:41h
BILD.DE 28.04.2009
dpa/lnw
Die Grünen wollen mehr Frauen in die Aufsichtsräte von Unternehmen bringen. Dazu wollen sie Forderungen des gemeinnützigen Vereins «Frauen in die Aufsichtsräte» in den NRW- Landtag einbringen. Das kündigte die Grünen-Fraktionschefin Sylvia Löhrmann am Dienstag in Düsseldorf an. Derzeit seien in Deutschland nur 4 Prozent der von Anteilseigner-Seite zu besetzenden Aufsichtsratsposten in börsennotierten Unternehmen mit Frauen besetzt, kritisierte Vereinssprecherin Nina Brandi. Ziel der Initiative sei es, diese Zahl ab 2011 auf 25 Prozent zu steigern. Das müsse über eine gesetzliche Quote gewährleistet werden.
dpa/lnw
Die Grünen wollen mehr Frauen in die Aufsichtsräte von Unternehmen bringen. Dazu wollen sie Forderungen des gemeinnützigen Vereins «Frauen in die Aufsichtsräte» in den NRW- Landtag einbringen. Das kündigte die Grünen-Fraktionschefin Sylvia Löhrmann am Dienstag in Düsseldorf an. Derzeit seien in Deutschland nur 4 Prozent der von Anteilseigner-Seite zu besetzenden Aufsichtsratsposten in börsennotierten Unternehmen mit Frauen besetzt, kritisierte Vereinssprecherin Nina Brandi. Ziel der Initiative sei es, diese Zahl ab 2011 auf 25 Prozent zu steigern. Das müsse über eine gesetzliche Quote gewährleistet werden.
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Mittwoch, 22. April 2009
Direkt nach der Geburt das Baby entzogen
thopo, 23:23h
Eine Vietnamesin in Untersuchungshaft kämpft um das Sorgerecht für ihr Kind. Das Jugendamt hatte der Frau direkt nach der Geburt das Sorgerecht entzogen.
Tagesspiegel 22.04.2009
Solveig Rathenow
Als die Behörden das Kind am 9. April in Obhut nahmen, reagierten die Anwälte der Vietnamesin noch am selben Tag mit Widerspruch vor dem Verwaltungsgericht Cottbus: Die Richterin sprach das Kind der Mutter zu. Das Familiengericht in Königs Wusterhausen sprach sich später ebenfalls gegen eine Trennung aus und schlug vor, beide im Mutter-Kind-Bereich der JVA Pankow unterzubringen. Trotzdem sind Mutter und Sohn immer noch getrennt.
Lesen Sie die vollständige Nachricht hier.
Und wieder einmal wird klar: Familiengerichte sind Lachnummern. Die eigentlichen Entscheider der Republik sind die Jugendämter. Das Ausland ist entsetzt; doch die Bundesregierung sieht keinen Handlungsbedarf.
Spätestens jetzt wird klar, dass diese Situation genau so gewollt ist: Anstelle von Richtern und hochqualifizierten Sachverständigen werden die Geschicke unserer Kinder von Sozialpädagogen gelenkt. Damit erschließt sich die Bedeutung des Satzes "Der Klügere gibt nach" erst in seiner vollen Tragweite.
ACH JA: Sind nicht bald Bundestagswahlen?
Tagesspiegel 22.04.2009
Solveig Rathenow
Als die Behörden das Kind am 9. April in Obhut nahmen, reagierten die Anwälte der Vietnamesin noch am selben Tag mit Widerspruch vor dem Verwaltungsgericht Cottbus: Die Richterin sprach das Kind der Mutter zu. Das Familiengericht in Königs Wusterhausen sprach sich später ebenfalls gegen eine Trennung aus und schlug vor, beide im Mutter-Kind-Bereich der JVA Pankow unterzubringen. Trotzdem sind Mutter und Sohn immer noch getrennt.
Lesen Sie die vollständige Nachricht hier.
Und wieder einmal wird klar: Familiengerichte sind Lachnummern. Die eigentlichen Entscheider der Republik sind die Jugendämter. Das Ausland ist entsetzt; doch die Bundesregierung sieht keinen Handlungsbedarf.
Spätestens jetzt wird klar, dass diese Situation genau so gewollt ist: Anstelle von Richtern und hochqualifizierten Sachverständigen werden die Geschicke unserer Kinder von Sozialpädagogen gelenkt. Damit erschließt sich die Bedeutung des Satzes "Der Klügere gibt nach" erst in seiner vollen Tragweite.
ACH JA: Sind nicht bald Bundestagswahlen?
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Dienstag, 21. April 2009
Neue Vorwürfe gegen das Meißner Jugendamt
thopo, 03:43h
Der Behörde war die Misshandlung von Kindern bekannt. Trotzdem wurden sie nicht aus betroffenen Familien geholt.
Sächsische Zeitung 07.04.2009
J. Müller, P. Anderson
Gegen das Jugendamt Meißen und die Sachgebietsleiterin Frederike Hohlfeld sind erneut schwere Vorwürfe aufgetaucht. Eine Familienhelferin (Name der Redaktion bekannt) meldete gestern Details zu einem weiteren Vertuschungsfall.
Lesen Sie den vollständigen Bericht hier.
Das ist deutscher Jugendamtsalltag:
Heidrun Mühlke hatte Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Sachgebietsleiterin gestellt, diese sei ebenso wie eine Strafanzeige im Sande verlaufen. „Der damalige Jugendamtsleiter Olaf Raschke schrieb mir, er sehe keinen Handlungsbedarf“, so Heidrun Mühlke.
Wer wundert sich da noch ernsthaft über sinkende Geburtenzahlen?
Sächsische Zeitung 07.04.2009
J. Müller, P. Anderson
Gegen das Jugendamt Meißen und die Sachgebietsleiterin Frederike Hohlfeld sind erneut schwere Vorwürfe aufgetaucht. Eine Familienhelferin (Name der Redaktion bekannt) meldete gestern Details zu einem weiteren Vertuschungsfall.
Lesen Sie den vollständigen Bericht hier.
Das ist deutscher Jugendamtsalltag:
Heidrun Mühlke hatte Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Sachgebietsleiterin gestellt, diese sei ebenso wie eine Strafanzeige im Sande verlaufen. „Der damalige Jugendamtsleiter Olaf Raschke schrieb mir, er sehe keinen Handlungsbedarf“, so Heidrun Mühlke.
Wer wundert sich da noch ernsthaft über sinkende Geburtenzahlen?
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Montag, 20. April 2009
Was vom Manne übrig blieb
thopo, 19:23h
Krise und Zukunft des starken Geschlechts
Walter Hollstein
304 Seiten, Aufbau-Verlag 2008
Kurzbeschreibung
Männerforscher Walter Hollstein geht auf fundierte und kurzweilige Art der Frage nach, was es heute bedeutet, ein Mann zu sein. Sein Resümee: Die Gesellschaft muss nach vier Jahrzehnten Feminismus auch ihr Bild vom Mann neu definieren. Männer wurden lange Zeit als Wesen ohne Probleme wahrgenommen, sie verfügten über Macht, verdienten mehr Geld als Frauen, galten als potent - sozial, politisch, sexuell, gesundheitlich, beruflich. Doch zunehmend steckt das »starke Geschlecht« in der Krise: In Industrienationen sterben Männer durchschnittlich sechs Jahre früher als Frauen, Jungen schneiden in der Ausbildung und im Studium häufig schlechter ab als Mädchen, Obdachlosigkeit, Suchtkrankheiten, Suizid treffen deutlich mehr Männer als Frauen. Mit anderen Worten: Der Lack der traditionellen Männlichkeit ist ab. »Entsteht endlich eine Männerbewegung?«, fragte »Der Spiegel« den Männerforscher Walter Hollstein zum Thema. In diesem Buch gibt er Antworten: Fundiert und unterhaltsam untersucht er Männlichkeitsbilder, überholte Klischees und weist Wege in die Zukunft.
Über den Autor
Walter Hollstein, Professor für politische Soziologie in Berlin, Bremen, heute in Basel, Gutachter des Europarates in Männerfragen, Mitbegründer der Internationalen Arbeitsgemeinschaft für Männerforschung. Zahlreiche Publikationen zum Thema Männer und Gesellschaft, u.a. »Die Männer. Vorwärts oder zurück«, »Der Kampf der Geschlechter«.
Rezensionen des Buches finden Sie, wenn Sie auf das Bild klicken.
Walter Hollstein
304 Seiten, Aufbau-Verlag 2008
Kurzbeschreibung
Männerforscher Walter Hollstein geht auf fundierte und kurzweilige Art der Frage nach, was es heute bedeutet, ein Mann zu sein. Sein Resümee: Die Gesellschaft muss nach vier Jahrzehnten Feminismus auch ihr Bild vom Mann neu definieren. Männer wurden lange Zeit als Wesen ohne Probleme wahrgenommen, sie verfügten über Macht, verdienten mehr Geld als Frauen, galten als potent - sozial, politisch, sexuell, gesundheitlich, beruflich. Doch zunehmend steckt das »starke Geschlecht« in der Krise: In Industrienationen sterben Männer durchschnittlich sechs Jahre früher als Frauen, Jungen schneiden in der Ausbildung und im Studium häufig schlechter ab als Mädchen, Obdachlosigkeit, Suchtkrankheiten, Suizid treffen deutlich mehr Männer als Frauen. Mit anderen Worten: Der Lack der traditionellen Männlichkeit ist ab. »Entsteht endlich eine Männerbewegung?«, fragte »Der Spiegel« den Männerforscher Walter Hollstein zum Thema. In diesem Buch gibt er Antworten: Fundiert und unterhaltsam untersucht er Männlichkeitsbilder, überholte Klischees und weist Wege in die Zukunft.
Über den Autor
Walter Hollstein, Professor für politische Soziologie in Berlin, Bremen, heute in Basel, Gutachter des Europarates in Männerfragen, Mitbegründer der Internationalen Arbeitsgemeinschaft für Männerforschung. Zahlreiche Publikationen zum Thema Männer und Gesellschaft, u.a. »Die Männer. Vorwärts oder zurück«, »Der Kampf der Geschlechter«.
Rezensionen des Buches finden Sie, wenn Sie auf das Bild klicken.
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Das Rechtsbeugungsprivileg
thopo, 15:10h
Die wundersame Wirkung des Beratungsgeheimnisses
Betrifft Justiz 12/2008, S. 377
Christoph Strecker
Der Verfasser ist Familienrichter a.D. und Mediator
Dürfen Mitglieder von Kollegialgerichten ungestraft Rechtsbeugung begehen? Dürfen tun sie es nicht. Die Frage ist aber, ob für sie gleichwohl ein allgemeines Prinzip der Straflosigkeit gilt. Sollte das der Fall sein, so wäre zu überlegen, ob dieser Zustand in Ordnung und wünschenswert ist oder was zu seiner Änderung geschehen kann.
Lesen Sie den vollständigen Beitrag hier.
Anstatt eines eigenen Kommentars ein weiterer Textauszug:
Generelle Straflosigkeit ist ein Skandal, der immer wieder von Juristen beklagt und von Menschenrechtsorganisationen angeprangert wird. Sie ist eine Verhöhnung der Opfer und des Rechtsstaats. Sie verhindert eine Aufarbeitung der Geschehnisse und neues Entstehen von Vertrauen. Sie verursacht moralische Verwüstungen und hinterlässt Wunden, die (...) noch nach Jahrzehnten wieder aufbrechen können.
Dem ist nichts hinzuzufügen.
Betrifft Justiz 12/2008, S. 377
Christoph Strecker
Der Verfasser ist Familienrichter a.D. und Mediator
Dürfen Mitglieder von Kollegialgerichten ungestraft Rechtsbeugung begehen? Dürfen tun sie es nicht. Die Frage ist aber, ob für sie gleichwohl ein allgemeines Prinzip der Straflosigkeit gilt. Sollte das der Fall sein, so wäre zu überlegen, ob dieser Zustand in Ordnung und wünschenswert ist oder was zu seiner Änderung geschehen kann.
Lesen Sie den vollständigen Beitrag hier.
Anstatt eines eigenen Kommentars ein weiterer Textauszug:
Generelle Straflosigkeit ist ein Skandal, der immer wieder von Juristen beklagt und von Menschenrechtsorganisationen angeprangert wird. Sie ist eine Verhöhnung der Opfer und des Rechtsstaats. Sie verhindert eine Aufarbeitung der Geschehnisse und neues Entstehen von Vertrauen. Sie verursacht moralische Verwüstungen und hinterlässt Wunden, die (...) noch nach Jahrzehnten wieder aufbrechen können.
Dem ist nichts hinzuzufügen.
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Die Trennung vom Zuhause traumatisiert Kinder
thopo, 14:41h
„Wenn Kinder in Pflegefamilien oder Kinderheimen zu Schaden kommen, schaut niemand mehr hin“
Mittelbayerische Zeitung 18.04.2009
Leserbrief von Christa Bauer-Mulaku
Einige Zeit lang berichteten Medien verstärkt über misshandelte Kinder. Die Frage ist: Wurden Medien absichtlich von Politikern und Behörden falsch informiert, damit Presse und TV von angeblich ständig steigenden Kindstötungen, verübt von Eltern, berichten? Das Gegenteil ist wahr, wie eine Statistik des Bundeskriminalamts Wiesbaden belegt: Kindstötungen gehen seit Jahren zurück.
Lesen Sie den vollständigen Leserbrief hier.
Leider konnte der Artikel, auf den sich der Leserbrief bezieht, online nicht ausfindig gemacht werden. Sonst wäre er selbstverständlich in diesem Zusammenhang veröffentlicht worden.
Mittelbayerische Zeitung 18.04.2009
Leserbrief von Christa Bauer-Mulaku
Einige Zeit lang berichteten Medien verstärkt über misshandelte Kinder. Die Frage ist: Wurden Medien absichtlich von Politikern und Behörden falsch informiert, damit Presse und TV von angeblich ständig steigenden Kindstötungen, verübt von Eltern, berichten? Das Gegenteil ist wahr, wie eine Statistik des Bundeskriminalamts Wiesbaden belegt: Kindstötungen gehen seit Jahren zurück.
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Leider konnte der Artikel, auf den sich der Leserbrief bezieht, online nicht ausfindig gemacht werden. Sonst wäre er selbstverständlich in diesem Zusammenhang veröffentlicht worden.
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Chronik eines Albtraums
thopo, 13:51h
Warum die Bamberger Konzertsängerin Petra Heller seit mehr als vier Jahren ihren 14 Jahre alten Jungen nicht mehr sehen kann
Süddeutsche Zeitung 18.04.2009
Olaf Przybilla
Vor viereinhalb Jahren wurde der an Borreliose erkrankten Petra Heller ihr damals neun Jahre alter Sohn entzogen. Am 3. August 2004 holten Mitarbeiter des Jugendamtes, flankiert von mehreren Polizisten, das Kind im Haus der Hellers in der Bamberger Greiffenbergstraße ab. Die Mutter, die damals 41 Jahre alte Konzertsängerin Petra Heller, wurde zwangsweise in die geschlossene Abteilung einer psychiatrischen Klinik eingeliefert. Nachdem Angehörige gegen die Einlieferung protestierten, durfte sie das Klinikum nach einem Tag wieder verlassen. Wie ein entsetzlicher Traum laste dieser eine Tag auf ihr, sagt Petra Heller - ein Albtraum, der seit mehr als vier Jahren nicht mehr enden will.
Lesen Sie den vollständigen Bericht hier.
Süddeutsche Zeitung 18.04.2009
Olaf Przybilla
Vor viereinhalb Jahren wurde der an Borreliose erkrankten Petra Heller ihr damals neun Jahre alter Sohn entzogen. Am 3. August 2004 holten Mitarbeiter des Jugendamtes, flankiert von mehreren Polizisten, das Kind im Haus der Hellers in der Bamberger Greiffenbergstraße ab. Die Mutter, die damals 41 Jahre alte Konzertsängerin Petra Heller, wurde zwangsweise in die geschlossene Abteilung einer psychiatrischen Klinik eingeliefert. Nachdem Angehörige gegen die Einlieferung protestierten, durfte sie das Klinikum nach einem Tag wieder verlassen. Wie ein entsetzlicher Traum laste dieser eine Tag auf ihr, sagt Petra Heller - ein Albtraum, der seit mehr als vier Jahren nicht mehr enden will.
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Mittwoch, 8. April 2009
Deutsche verweigern Babyboom
thopo, 19:43h
Die Familienministerin hat sich weit aus dem Fenster gelehnt: Dank ihrer Politik bekämen die Deutschen wieder mehr Kinder. Leider spielten die potenziellen Eltern nicht mit: Die Geburtenrate ist im vergangenen Jahr wieder gesunken.
FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND 07.04.2009
Die Zahl der Geburten in Deutschland ist im vergangenen Jahr entgegen den bisherigen Erwartungen zurückgegangen. Das teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden aufgrund vorläufiger Zahlen mit. Danach wurden 2008 in Deutschland 675.000 Kinder lebend geboren. Das sind rund 8000 oder 1,1 Prozent weniger als 2007, als 683.000 Kinder zur Welt kamen.
Lesen Sie die vollständige Nachricht hier.
Lesen Sie dazu auch den Kommentar von Frank Heunemann:
Lesen Sie den vollständigen Kommentar hier.
FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND 07.04.2009
Die Zahl der Geburten in Deutschland ist im vergangenen Jahr entgegen den bisherigen Erwartungen zurückgegangen. Das teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden aufgrund vorläufiger Zahlen mit. Danach wurden 2008 in Deutschland 675.000 Kinder lebend geboren. Das sind rund 8000 oder 1,1 Prozent weniger als 2007, als 683.000 Kinder zur Welt kamen.
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Lesen Sie dazu auch den Kommentar von Frank Heunemann:
Von der Leyens Erklärungsnot
Die Deutschen bekämen dank des Elterngeldes mehr Kinder, jubelte die Familienministerin erst kürzlich. Jetzt widerlegt die Statistik ihre Aussage. Das ist eine Blamage für Ursula von der Leyen - aber nicht für die gesamte Familienpolitik.Lesen Sie den vollständigen Kommentar hier.
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