Dienstag, 13. Juli 2010
 
33.700 Kinder brauchten Schutz vor ihrer Familie
WELT Online 13.07.2010
EPD/KNA/ab

Verwahrlosung, Missbrauch oder einfach nur Ärger mit den Eltern: Die Zahl der in Obhut genommenen Kinder steigt. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, kamen im Vorjahr 33.700 Mädchen und Jungen unter die Aufsicht der Behörden.

Das sind 1500 Minderjährige mehr als 2008. Gegenüber dem Jahr 2004 beträgt die Steigerung den Angaben zufolge 30 Prozent.

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Aus Zeitgründen wird diese Meldung zu einem späteren Zeitpunkt kommentiert.

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Sonntag, 11. Juli 2010
 
Katholische Kirche erhält Preis "Verschlossene Auster"
Sprecher der deutschen Bischöfe räumt Fehler in Kommunikationsarbeit und Umgang mit Tätern ein
derStandard.at 10.07.2010
APA/apn

Wegen ihres Umgangs mit den Missbrauchsskandalen bekommt die katholische Kirche heuer den deutschen Kritikpreis "Verschlossene Auster" für den "Informationsblockierer des Jahres". Dies erklärte die Journalistenvereinigung Netzwerk Recherche am Samstag auf ihrer Jahreskonferenz in Hamburg. "Die deutschen Bischöfe geben bei der Aufarbeitung der Missbrauchsfälle nur die Tatsachen zu, die sich nicht mehr leugnen lassen", erklärte Thomas Leif, Vorsitzender des Netzwerkes.

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Der entwertete Mann
Was entwertet werden kann, muss logischerweise einmal Wert besessen haben. Das gilt für die Inflation des Geldes ebenso wie für jene von Mann und Männlichkeit.
MERKUR Heft 734 - Juli 2010
Walter Hollstein

Die Machtdebatte in der Gesellschaft bestimmt die öffentliche Diskussion dermaßen, dass darüber andere Tatbestände in Vergessenheit geraten. Dass Männer in vielen Rechtsbereichen wie dem Scheidungs-, Sorge- und Unterhaltsrecht diskriminiert werden, wird ebenso wenig in den breiten öffentlichen Diskurs aufgenommen wie geschlechtsspezifische Einseitigkeiten beim Militärdienst, bei der Altersversorgung oder dem Arbeitsschutz, um nur wieder wenige Bereiche beispielhaft zu benennen.

So sehr Männer noch immer an der oberen Spitze der sozialen Pyramide überrepräsentiert sind, so sehr sind sie es auch am unteren Ende. Das Gros der Arbeitslosen, Hilfsarbeiter, Obdachlosen oder chronisch Kranken ist männlich, ohne dass jemand dies zum Anlass nähme, darin eine gesellschaftliche Ungerechtigkeit zu sehen. Des weiteren üben Männer nicht nur die dreckigsten Berufe aus (Müllabfuhr, Entsorgung, Tiefbau, Abwässerreinigung), sondern auch die gefährlichsten (Hochbau, Gefahrengüterentsorgung, Dachdecker, Gleisbauer, Sicherheitswesen, Feuerwehr, Katastrophenschutz, Bergwerk). Das Verhältnis von männlichen zu weiblichen Opfern bei den Einsätzen von Polizei, Feuerwehr, Notärzten, Sanitäts- und Katastrophendiensten oder technischem Hilfswerk beträgt neunundneunzig zu eins. Bei den Rettungsaktionen in Tschernobyl und am 11. September 2001 in New York sind ausschließlich männliche Helfer gestorben.

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Mittwoch, 7. Juli 2010
 
Unterhaltsrückstand: Erst ratlos, dann zornig
„Förmliche Zustellung“ stand auf dem gelben Kuvert, und selbst wer über das reine Gewissen eines neugeborenen Babys verfügt, bekommt schnell ein mulmiges Gefühl, wenn er als Absender das Amtsgericht Hagen ausmacht. Als Sebastian Beck (Name von der Redaktion geändert), dann den Umschlag aufriss, wurden alle Befürchtungen übertroffen. Einen Vollstreckungsbescheid über Unterhaltsrückstände in Höhe von 2327 Euro hielt der 30-jährige Oberhausener plötzlich in Händen. Selten in seinem Leben fühlte sich der Mann derartig ratlos.
DER WESTEN 08.06.2010
Hannes Fritsche

Antragsteller des Vollstreckungsbescheides sei das Jugendamt Witten. Auch dort riet man Beck zunächst, Widerspruch einzulegen. Erst nach intensivem Protest zog die Sachbearbeiterin die persönlichen Daten des echten Unterhaltspflichtigen hinzu, der mit Sebastian Beck lediglich den Namen gemein hat. Der Irrtum war aufgeklärt, man werde sich mit Hagen in Verbindung setzen und den Vollstreckungsbescheid stoppen. Auf die Adresse des Oberhauseners sei man durch eine Anfrage bei dessen Krankenkasse gekommen.

Was Beck dabei besonders irritierte: „Die Dame vom Jugendamt wirkte nicht im Geringsten überrascht, als ich ihr die Verwechslung erklärt habe. Offenbar sind derartige Irrtümer an der Tagesordnung. Man schießt ins Blaue und hofft, den richtigen zu treffen.“

Lesen Sie die vollständige Nachricht hier und nehmen Sie eine Kopfschmerztablette.

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Kampf ums Kind: Der Aufstand der Scheidungsväter
Werden die Väter tatsächlich von Familienrichtern und Gesetzen diskriminiert? Wie sieht es mit der Vielzahl der Männer aus, die sich nach der Trennung von der Kindesmutter aus ihrer elterlichen Verantwortung stehlen? Und wie viel zählt in diesem Konflikt das Wohl der Kinder?
ORF2 07.07.2010, 23.00 Uhr

Die Scheidungsväter steigen derzeit auf die Barrikaden. Können sich die Eltern beim Scheidungsverfahren nicht über Obsorge und Besuchsrecht einigen, so würden die Frauen von den Gerichten bevorzugt – so kritisieren betroffene Männer. Fälle wie der des Filmemachers Douglas Wolfsperger, der seit Jahren darum kämpft, dass er seine Tochter wiedersehen kann, zeigen die Dramatik. Väter-Organisationen kämpfen mit allen Mitteln um eine Verbesserung der Situation. Aktivisten in Linz wurde nun sogar die Bildung einer terroristischen Organisation vorgeworfen, und auf einschlägigen Homepages werden „Tricks“ verbreitet, mit denen „böse Exfrauen“ den Männern die Kinder vorenthalten – und Tipps gegeben, was man dagegen tun kann.

Lesen Sie die vollständige Ankündigung hier.

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Samstag, 3. Juli 2010
 
Schlimme Erinnerungen an Kinderheim
Die Hölle auf Erden erlebt zu haben, so fasst Harald Frevel, heute 63 Jahre, seine Erlebnisse als elternloses Mischlingskind in den 50er und 60er Jahren zusammen.
Waldeckische Landeszeitung 10.04.2010
-ah-

Seine schlimmen Erfahrungen machte der Sohn eines schwarzen US-Soldaten und einer Deutschen im früheren St.-Marien-Stift an der katholischen Kirche in Arolsen und in einem ebenfalls von der katholischen Kirche organisierten Erziehungsheim in Klein-Zimmern in Südhessen. Auf knapp 90 Seiten hat er mit der Schreibmaschine mit engstem Zeilenabstand ziemlich genau beschrieben, was er allein in Arolsen erlebte und unter dem Begriff Misshandlung einzuordnen wäre.

Lesen Sie die vollständige Nachricht hier.

Nach allem, was wir in der letzten Zeit erfahren mussten, kann man sich über diesen Bericht nicht mehr wundern.
Auch nicht über die Reaktion der Kirche: Der Bischof von Trier dankt dem Opfer für den
"Mut, Ihre Situation in einem weiteren Anlauf ehrlich zum Ausdruck zu bringen", doch "Zusagen für eine Entschädigung werden freilich in keinem Antwortbrief gegeben."

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Falsche Jugendamt-Vertreter unterwegs
Möglicherweise Facebook-Foto von Tochter als Auslöser für "Amtshandlung" bei Familie
derStandard.at 02.07.2010
APA

Ausgelöst wurden die polizeilichen Ermittlungen durch das Jugendamt in Landeck. Eine Praktikantin ist die Freundin der betroffenen Mutter, sagte Jugendamtsleiterin Cornelia Weinseisen am Freitag. Sie habe in der Dienststelle von der "Beratung" berichtet. Dabei flog auf, dass die Familie gar nicht vom Jugendamt betreut wird und es keine Mitarbeiter mit einer derartigen Personenbeschreibung gebe.

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Der ORF schreibt dazu:

Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass es sich dabei um Einbrecher auf Erkundungstour oder sogar potentielle Kindesentführer handelt, hat die Polizei den Tatort jetzt genau im Auge.

Man kommt um die Feststellung nicht herum, dass die beiden Betrüger die Vorgehensweise der echten Jugenämter offenbar perfekt kopiert haben ...

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Samstag, 3. Juli 2010
 
Missbrauch in Tagesstätte
Ein Fall von Missbrauch im Witzheldener Familienzentrum „Villa Kunterbunt“ erhitzt die Gemüter. Eltern kritisieren bei einer einberufenen Versammlung vor allem das große Zeitfenster zwischen Tat und ihrer Information.
rhein-berg online.de 02.07.2010
Timm Gatter

Das evangelische Familienzentrum informierte am Elternabend über einen Fall sexuellen Missbrauchs durch einen der Tat verdächtigten Praktikanten. Auf Anraten des Presbyteriums stellten die betroffenen Eltern gegen den mittlerweile entlassenen Betreuer Strafanzeige. Die Staatsanwaltschaft Köln leitete vor knapp drei Wochen ein Ermittlungsverfahren ein.

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Kinderschänder-Netzwerk in OWL-Gefängnis
Täter tauschen sich in Therapie über potenzielle Opfer aus
NW-News.de 02.07.2010
HUBERTUS GÄRTNER

In einem Prozess vor dem Bielefelder Landgericht ist nun publik geworden, dass in einem Gefängnis in Pavenstädt (Kreis Gütersloh) Sexualstraftäter ein "Netzwerk" aufgebaut haben, um sich gegenseitig über potenzielle Opfer auszutauschen. Dieses Netzwerk ergebe sich aus den Akten, sagte der Vorsitzende Richter Johannes Wiemann auf Anfrage dieser Zeitung.

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Donnerstag, 1. Juli 2010
 
Gewalt von Frauen
La violence féminine
Olivier Malvolti

Bis zum 18. Jahrhundert waren ein Drittel, ja sogar die Hälfte aller Täter von Verbrechen und Straftaten Frauen. Seither ist Gewalt ein vorwiegend männliches Phänomen geworden.
Wird schon aufgrund von Tabuisierung Gewalt von Frauen in den europäischen Gesellschaften wenig untersucht, so ist Gewalt von Frauen in der Ehe, Tabu im Herzen des Tabus, ein Unthema.

Eine Reihe von gut recherchierten Beiträgen in französischer Sprache: Leider ist bisher keine deutsche Übersetzung verfügbar.

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Montag, 28. Juni 2010
 
Judge Orders Jail Time In Divorce Case
MY FOX New York 10.06.2010

The judge said the following in his decision: The extensive record is replete with instances of attempts to undermine the relationship between the children and their father and replace him with her new husband, manipulation of defendant's parenting access, utter and unfettered vilification of the defendant to the children, false reporting of sexual misconduct without any semblance of 'good faith,' and her imposition upon the children to fear her tirades and punishment if they embrace the relationship they want to have with their father."

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Besonders interessant:
"As for the unusual sentence, ... the judge had no alternative as the custody battle and the violation of the court order went on for several years."

Welch ein Unterschied zu Deutschland, wo Verfahren so lange dauern, bis die Kinder fast volljährig sind und die Entfremdung sich so verfestigt hat, dass der Umgang nicht mehr hergestellt werden kann. Zur Entschädigung gibt es dann vom EGMR die stolze Summe von 7.000 €!

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PAPA-YA Nr. 7 ist da!
Das Magazin für mehr Fairness im deutschen Familienrecht


Aus dem Inhalt:
  • Hartmut Steeb, Generalsekretär Deutsche Evangelische Allianz: Familien brauchen selbstbewusste Väter
  • Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten 2010: Ein Bericht
  • Papa wo bist Du? Wenn Väter sich nicht kümmern
  • Kinder in der Patchwork-Familie: Wer spielt welche Rolle?
  • auch mit DVD-Beilage erhältlich:
    Ein Vater kämpft ums Sorgerecht
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Kindesmissbrauch: Jugendamt weist Vorwürfe zurück
Konkrete Angaben gibt es allerdings keine. Die Kreissprecherin verweist auf den Datenschutz. So bleiben weiter Fragen offen.
Frankfurter Neue Presse 28.06.2010
Elisabeth Hofmann-Mathes

Am Rande der Gerichtsverhandlung vor dem Amtsgericht in Höchst, war deutliche Kritik an der Vorgehensweise des Jugendamtes laut geworden. Die Familie des Vaters wirft dem Amt vor, dem 2008 aufgekommenen Misshandlungsverdacht nicht nachgegangen zu sein, und seine Tochter leichtfertig in die Obhut der verdächtigen Mutter zurückgegeben zu haben.

Unklar bleibt nun, wie das Amt die vorliegenden Vorwürfe geprüft haben will. Gesichert ist nur das Ergebnis: Nach kurzem Aufenthalt im Krankenhaus und bei einer Pflegefamilie hatte das Jugendamt das Kind nach wenigen Wochen zur Mutter zurück geschickt, in ein Mutter-Kind-Heim.

Lesen Sie die vollständige Nachricht hier.

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