Donnerstag, 21. Februar 2008
 
Mutter schlägt Sohn in Supermarkt mit Gürtel
Anzeige wegen Kindesmisshandlung: Weil ein Vierjähriger seine Mutter im Supermarkt in Verlegenheit brachte, wurde er von ihr mit einem Gürtel heftig ins Gesicht geschlagen. Die Angestellten alarmierten die Polizei.
Der Tagesspiegel 21.02.2008
(imo)

Der vierjähriger Junge hatte in einem Supermarkt eine Kindermilchschnitte in seine Jackentasche gesteckt. Die 37-jährige Frau wurde deshalb vom Verkaufspersonal des Geschäftes in Neukölln angesprochen. Daraufhin holte sie einen Gürtel aus dem Kinderwagen ihrer einjährigen Tochter und schlug dem Jungen damit kräftig ins Gesicht.

Das Personal verhinderte weitere Angriffe und alarmierte die Polizei. Währenddessen schrie und beschimpfte die 37-Jährige ihren Sohn. Die Polizisten brachten den Jungen zum Kindernotdienst. Die Anzeige wegen Kindesmisshandlung wird im zuständigen Kommissariat des Landeskriminalamtes bearbeitet.

Da sieht man einmal, wohin schlampige Recherche führt. So kann sich die Tat nun wirklich nicht abgespielt haben, denn das BMAAM hat außerhalb jeden Zweifels festgestellt, dass Frauen immer Opfer sind. Täter sind die Männer.

Wahrscheinlich war auch in dem geschilderten Fall der Junge der wahre Schuldige. Vier Jahre erst, und schon gewaltbereit, Chromosomen est Omen! Der einzig mögliche Tathergang ist der, dass er seiner arglosen Schwester ihren Gürtel aus dem Kinderwagen gestohlen und damit seine Mutter verprügelt hat. Das Schlagwort Kidsinfo Gewalt gewinnt eine völlig neue Dimension. Die Mutter ist vermutlich längst in einem Frauenhaus und lässt sich die Folgen dieser jungmännlichen Aggression wegtherapieren.

Oder könnte es etwa sein, dass sich die ganze Sache doch so zugetragen hat, wie sie im Tagesspiegel geschildert wurde? Dann gehören alle Theorien von einseitiger männlicher Gewalt ungehend auf den geistigen Sondermüll!

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